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Kärntner Traditionsgendarmen präsentierten auf der Brauchtumsmesse

Auch heuer war es gute und gelebte Tradition, dass sich die von der Gesellschaft der Gendarmeriefreunde gegründete k.u.k.Traditionsgendarmerie bei der Brauchtumsmesse Kärnten, die heuer vom 15.--17. November 2019 in der Messehalle 4 der Klagenfurter Messe stattfand, auf einem eigenen Stand präsentieren konnte. In hervorragender  Kooperation mit der Partnerorganisation Kärntner Landsmannschaft und dem Referat für Volkskultur des Landes Kärnten, wurde dieser öffentliche Auftritt im Rahmen der ARGE-Volkskultur durchgeführt und die Garde einem breitgefächerten Massenpublikum vorgestellt. Die k.u.k.Traditionsgendarmerie ist aus der kaiserlichen Armee hervorgegangen, aus der ja später nach dem 1. Weltkrieg die zivile Gendarmerie Österreichs entstanden ist. Das rege Interesse der Besucher an der Traditionsgruppe und der Gesellschaft rechtfertigte in jeder Hinsicht den intensiven personellen Einsatz über drei volle Messetage. Viele Personen aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben ließen es sich nicht nehmen, mit den Traditionsgendarmen über Geschichte und Werdegang dieses traditionsreichen Korps der österreichischen Exekutive zu sprechen. Unter den zahlreichen Besuchern  waren auch Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Landesrätion Sara Schaar, Messedirektor Bernhard Erler, ÖPOL-SV Präsident Brigadier Willibald Liberda, Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, ÖBV-Landesdirektorin Caroline Minarik-Turner, AltLandtagspräsident Rudolf Schober, Dompfarrer Peter  Allmaier uvam.

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Präsident Arnulf Prasch und  Gattin Conny mit Messedirektor Bernhard Erler und  den Traditionsgendarmen 

Gert Seiser, Dietmar Nidetzky und Sepp Huber am Stand der Gendarmeriefreunde (vlnr)

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Viel Prominenz besuchte unseren Stand in der Halle 4. (Fotos, F.Blaschun, W.Pflegerl)

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                     Die Vitrine der Gendarmeriefreunde auf der Brauchtumsmesse 

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10. Sicherheitspreis Kärnten und Benefizkabarett mit Mike Supancic

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„Du bist nicht mehr mein Großneffe zweiten Grades!“ - mit dieser Degradierung endete auch heuer wieder das als Freundschaftstreffen geplante, gemütliche Stelldichein der Familie Supancic.
Dass Tante Hildegard aus Bingen ihre hausgemachten Lakritze-Quarksahne-Hörnchen, die alljährlich in der Mülltonne landen, als Gruß aus der Küche aufdrängen wollte, wäre ja noch gegangen.
Als aber dann Hubsi, von dem niemand weiß, in welchem Verwandtschaftsverhältnis er zu wem steht, den DJ spielen wollte und binnen dreißig Minuten 17 von Mikes Lieblings-Langspielplatten zerkratzte, rauchte dieser bereits seine erste Zigarette. Seit dem letzten Familienfest“. Der Steirische Kabarettstar versucht in diesem neuesten Programm, ein wenig kabarettistisches Licht in diese außergewöhnlichen Familienverhältnisse zu bringen. Dass dabei die Lachmuskeln leiden müssen, ist bei ihm ja wirklich kein Wunder.

Im Vorprogramm wird zum 10. Mal mit unserem Kooperationspartnerden Kärntner Raiffeisenbanken der Kärntner
Sicherheitsverdienstpreis 2019 vergeben.

Kartenbestellungen unter den Tel.Nr. 0650/5768735 oder 0463/513423- Frau Gitschthaler (von 08.00-12.00 Uhr) sowie LPD-KärntenFrau Mattersdorfer 059133-20-1006 od. Elisabeth Spitaler 059133-20-1005bzw. per email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie an der Abendkasse. Vorverkauf 23.-€ (f r e i e Platzwahl) Abendkasse 25.-€.
Da das Casino-Velden unseren Gästen ein besonderes Angebot für einen zusätzlichen Casinobesuch offeriert, werden die Gäste höflich ersucht, einen Personalausweis, Führerschein o. Reisepass mitzunehmen. Parkmöglichkeit in der Casino-Tiefgarage um pauschal 3 €uro.

 

Bürgergarde Villach feierte Jubiläum

Anlässlich des 15. Jahrestages der Wiedergründung der  Villacher Bürgergarde fand am 14. August 2019 auf dem Hans –Gasser Platz in Villach eine militärische  Feierstunde statt. Zahlreiche Bürger- und Schützengarden und diverse Traditionsträger aus ganz Österreich und natürlich auch  aus Kärnten waren der Einladung gefolgt. Auch eine starke Abordnung der k. u.k.Traditionsgendarmerie unter dem Kommando von Oberst i.Tr. Ernst Fojan befand sich unter den uniformierten ausgerückten Einheiten. Den Besuchern bot sich ein ungewöhnlich buntes Bild der alten Monturen aus längst vergangenen Tagen. Der Kommandant und  1. Hauptmann der Villacher Bürgergarde, Dr. Klaus J. Mitzner-Labres, konnte neben vielen Ehrengästen ua. auch die Präsidentin des Vereines "Flamme des Friedens", Herta Margarete Habsburg-Lothringen und Erzherzog Sandor Habsburg-Lothringen willkommen heißen. Im Rahmen dieser Veranstaltung, wurde auch des 189. Geburtstages S.M. Kaiser Franz Josef, gedacht - der selbst zweimal in Villach zu Besuch war. An die teilnehmenden Verbände wurden dann Fahnenbänder ausgeteilt und an besonders verdiente Gardisten der Garde Ehrenzeichen ausgefolgt. Die musikalische Umrahmung dieses Festaktes gestaltete die Trachtenkapelle Arnoldstein. Nach Beendigung des offiziellen Teiles folgte ein Festzug  der  Traditionsträger über die Widmanngasse und  den Hauptplatz zum Parkhotel mit einem finalen Defilée für die Ehrengäste. Mit einem gemütlichen Beisammensein bei delikatem Löffelgulasch aus der Rot-Kreuz-Küche von „Gulasch-Weltmeister“ Sigi Truppe und seinem Küchenteam endete dieses Jubiläumstreffen in der Draustadt.

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Die starke Abordnung der Kärntner Traditionsgendarmen mit Militärkommandant Brigadier Gitschthaler in Villach

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Blick auf die Ehrengäste mit ihren Hoheiten Erzherzogin Hertha und Erzherzog Szandor Habsburg-Lothringen (Bildmitte)

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170 Jahre Gendarmerie -Sonderschau in Freistadt eröffnet

Am 18. September fand im Mühlviertler Schlossmuseum in Freistadt die Eröffnung der Sonderausstellung „170 Jahre Bundesgendarmerie“ im Mühlviertler Schlossmuseum statt. Aus Anlass des 170-jährigen Gründungstages der ehemaligen Gendarmerie, wurde diese umfangreiche Privatsammlung des Polizeibeamten der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich, Gruppeninspektor Klaus Windischbauer, in einem wirklich hervorragend gestalteten Schauraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und kann vom 19. September 2019 bis17. November 2019 besichtigt werden. Windsichbauer ist auch Mitglied des erst im Vorjahr eingerichteten Fachzirkels Traditionspflege und Exekutivgeschichte im Innenministerium. In der Schau sind fast alle Uniformen, Abzeichen, Einrichtungs- und Ausrüstungsgegenständen, Bilder, Verleihungsurkunden und weitere bedeutende Dokumente aus  der Korpsgeschichte ausgestellt. Darunter befinden sich auch Uniformen von Gendarmeriezentralkommandanten und anderen hochrangigen Gendarmerieoffizieren sowie jene des ehemaligen Gendarmeriepostenkommandanten von Schwanenstadt und späteren Gendarmeriemajors Johann Denkmair, eines der ersten Verfolgten des nationalsozialistischen Regimes. Bei der Eröffnungsfeier am 18. September 2019 waren zahlreiche ehenmalige hohe und höchstrangige Offiziere der Bundesgendarmerie, angeführt von den letzten Zentralkommandanten Ministerialrat iR General a.D. Johann Seiser und General a.D.  Oskar Strohmaier, neben weiteren Ehrengästen anwesend. Die Begrüßung führte der Leiter des Fachzirkels MinRat Mag. Joachim Steinlechner durch und zeigte sich dabei erfreut, dass so viele Gäste und ehemalige Grauröcke der Einladung gefolgt waren. Über die Genese der Ausstellung berichtete Klaus Windsichbauer und bedankte sich auch für die vielen Leihgaben, ohne die diese Schau niemals zustande gekommen wäre. Besonders erfreulich, dass auch die einzigartige Kärntner k.u.k.Traditionsgendarmerie zu dieser Eröffnungsfeier – sogar mittels Dienstbefehl der LPD Kärnten – mit einer 7köpfigen Abordnung einberufen wurde. Die Gardisten in der schmucken, schwarzen Uniform der Kaisergendarmerie aus der Zeit der Habsburgermonarchie waren mit ihren goldglänzenden Pickelhauben ein echter Aufputz für diese Feierstunde und ein gerne fotografiertes Motiv. Alles in allem ist es Klaus Windsichbauer, übrigens auch Mitglied der Gendarmeriefreunde Kärnten, mit dieser Schau ein ganz hervorragender Beitrag zur Gedenk- und  Erinnerungskultur gelungen.

 

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Die Kärntner Traditionsgendarmen mit dem Museumsorganisator   GrInsp Klaus Windischbauer und unserem Neo-Gendarmeriefreund aus Oberösterreich Brigadier iR Erwin Spenlingwimmer B.A. (4. u.5. v.links)

 

Der letzte Gendarmeriezentralkommandant  General a.D. Oskar Strohmaier gratuliert Museumsgründer Klaus Windischbauer zu dieser hervorragenden Ausstellung  und übergibt ihm eine seiner letzten Distinktionen (Fotos LPD Oberösterreich Gutmann & Erwin Pramhofer)

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Ein wenig zur derGendarmerie 1849 bis 2005

Die Bezeichnung Gendarmerie entstammt dem französischen Begriff gens d'armes ("Leute unter Waffen"). Vorläufer der Gendarmerie waren die Maréchaussée in Frankreich, eine militärisch organisierte Polizeitruppe. Diese Einheiten wurden 1791 durch die Gendarmerie National ersetzt. Mit den Feldzügen Napoleons kam die Gendarmerie in andere Länder Europas. 1805 wurde erstmals auf österreichischem Gebiet eine Gendarmerieeinheit eingerichtet, und zwar in Oberösterreich. Nach dem Friedensvertrag und Abzug der Franzosen wurde diese Einheit aufgelöst. Nach dem Wiener Kongress kam die Lombardei wieder zu Österreich-Ungarn, das von den Franzosen aufgestellte Gendarmerieregiment wurde übernommen. Nach der Revolution 1848 in Österreich wurde beschlossen, eine Sicherheitstruppe in der gesamten Habsburgermonarchie einzurichten. Die Gendarmerie in der Lombardei diente als Vorbild. Kaiser Franz Joseph I. bewilligte am 8. Juni 1849 das Konzept zur Errichtung der Gendarmerie, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Ruhe und Sicherheit zuständig war. Armeeoffizier Feldmarschall Freiherr Kempen von Fichtenstamm wurde mit der Aufstellung der neuen Truppe beauftragt. Im April 1850 bestanden bereits 16 Gendarmerieregimenter. Das Gesetz vom 18. Jänner 1850 legte die Organisation, die Befugnisse und die Aufgaben der Gendarmerie fest. Die Gendarmerie war Bestandteil des Heeres und der Militärgerichtsbarkeit unterworfen. Der Kommandant der Gendarmerie (Gendarmeriegeneralinspekteur) war dem Kriegsministerium verantwortlich, was die Aufgaben betraf, dem Ministerium des Inneren. Gendarmeriechef Kempen von Fichtenstamm war auch Militärgouverneur von Wien und Chef der obersten Polizeibehörde. Er wurde schließlich entmachtet und die Stärke der Gendarmerie wurde reduziert.

1866 wurden die Gendarmerieregimenter in 15 Landesgendarmeriekommanden umorganisiert. Nach dem Ausgleich 1867 wurde die Gendarmerie in Ungarn durch eine selbstständige königlich ungarische Gendarmerie ersetzt, die bis 1945 bestand. 1876 wurde die Gendarmerie aus dem Heer herausgelöst. Sie war nun ein militärisch organisierter Wachkörper zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Ruhe und Sicherheit. Vor Beginn des Ersten Weltkriegs bestand die Gendarmerie aus 14.500 Männern. Während des Ersten Weltkriegs wurde die Gendarmerie auch als Feldgendarmerie an in den Kriegsgebieten eingesetzt.

Mit dem Gendarmeriegesetz vom 27. November 1918 wurde die Gendarmerie in einen nach militärischem Muster organisierten Zivilwachkörper umgewandelt und dem Innenressort unterstellt. Nach der NS-Machtübernahme im März 1938 wurde die Gendarmerie Teil der deutschen Ordnungspolizei. Viele Gendarmen wurden verhaftet, entlassen, frühpensioniert oder strafversetzt.

Der Wiederaufbau der Bundesgendarmerie 1945 erfolgte im Wesentlichen nach den vor dem März 1938 geltenden Vorschriften. 1945 wurde beim Staatsamt bzw. Bundesministerium für Inneres das Gendarmeriezentralkommando (GZK) eingerichtet. Im Lauf der Jahrzehnte gab es eine Reihe von Reformen; wesentliche Änderungen erfolgten 1993. Zuletzt betrug der Personalstand im GZK und in den Landesgendarmeriekommanden knapp 16.000. Mit der Zusammenführung der Bundesgendarmerie, der Sicherheitswache, des Kriminalkorps und Teilen der ehemaligen Zollwache zum neuen österreichweit einheitlichen Wachkörper "Bundespolizei" am 1. Juli 2005 endete die 156-jährige Geschichte der Gendarmerie in Österreich.

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Kärntner Traditionsgendarmen im Monte Carlo der Habsburgermonarchie

Am 20. Juli 2019 fand in Opatija schon traditionell das große Kaiserfest im Rahmen der Imperialen Tage von Abbazia/Opatija statt. Eine kleine Delegation der k.u.k. Traditionsgendarmerie war über Einladung des Tourismusamtes in die  ehemalige Habsburger-Ferienmetropole gekommen, um dort mit ihren schmucken Uniformen aus der Monarchie in der Stadt und am Lungo Mare auf „Patrouille" zu gehen. Die Stadt stand an diesem lauen Sommerabend ganz  im Zeichen der Nostalgie und der Erinnerung an vergangene glanzvolle Zeiten, wo der Hochadel des Hofes aus Wien hier Urlaub machte und Entspannung suchte. Auf vielen Plätzen und Bühnen wurden Tänze in wunderschönen Roben vorgeführt. Eine Klangwolke der dazu passenden Strauss-Musik erfüllte die Plätze und Gassen.  Der farbenprächtige Reigen begeisterte die ca. 15.000 Besucher und Touristen. Vor dem Hotel Imperial erwiesen dann am späteren Abend die  k.u.k.Gendarmen dem Kaiserpaar Franz I und Sissi die militärische Reverenz. Bei einem "Imperial-Walk" durch die gesperrte Innenstadt flankierten die Gardegendarmen die Entourage des Kaiserpaares. Anschließend wurde noch ein Besuch beim k.u.k-Hotel Miramar und der aus dem Kärtner  Seeboden stammenden  Direktrice Martina Riedl abgestattet, die sich darüber sehr freute und die Kameraden zu einer ausgiebigen Stärkung  einlud.

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Die Direktrice des k.u.k Hotels Miramar, Martina Riedl, mit den Kärntner

Gardegendarmen Reinhold Hribernig, Sepp Huber und Gert Seiser (vlnr)

 

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Vor dem Hotel Imperial:Die  Kärntner Gardegendarmerie und die Entourage des

Kaisers nach dem Imperial Walk Fotos ZVG

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