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Genua/Ligurien: Ein Friedensmanifest in der Stadt des Kolumbus

 

2015 Genua Friedensfest229Schon zum 24. Mal organisierte der unermüdliche Friedensaktivist und Humanist und Mitglied der Gendarmeriefreunde Kärnten, Commendatore Cavaliere Mario Eichta, am Pfingstsonntag, 24.Mai 2015, in der Hauptstadt Liguriens Genua anlässlich der 100. Wiederkehr des Kriegsbeginnes zwischen Österreich-Ungarn und Italien ein Friedensfest im Gedenken an die Gräuel des Krieges und an die militärischen und zivilen Opfer auf beiden Seiten der Fronten. Zu dieser größten Veranstaltung der letzten Jahrzehnte (knapp 2000 Teilnehmer) war unter anderen auch eine Delegation der k.u.k.Traditionsgendarmerie und Mitglieder des Vorstandes und Präsidiums der Gesellschaft der Gendarmerie- und Polizeifreunde sowie eine kleine Abordnung der Tiroler Kaiserjäger in die Geburtstadt des Kolumbus eingeladen worden. Seitens der Union der wehrhistorischen Gruppen Europas war deren Präsident Generalmajor Helmut Eberl persönlich ebenfalls nach Genua gekommen.

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Nach einer Kranznieder- legung am neuen Beinhaus am Unesco-Weltkulturerbefriedhof in Staglieno folgte ein Festumzug von der Piazza Ferarri zum Festplatz beim Triumphbogen im Zentrum, wo in einer Feierstunde der schrecklichen Ereignisse vor 100 Jahren gedacht wurde.

Hohe und höchste Repräsentanten des gesamten

öffentlichen Lebens aus der Region Ligurien, Kommandanten und Abordnungen

der diversen italienischen Heeresverbände, der Marine, der Carabinieri, der Guardia di Finanza und der zahlreichen Veteranenverbände aus ganz Italien nahmen daran teil.

 

 

Foto rechts: Die Traditionsgendarmerie bei Kranzniederlegung beim Ossario am Friedhof Staglieno
Foto links: Organisator u. Friedenaktivist Commandatore Mario Eichta begrüßt RK-Präsident Dr. Peter Ambrozy, der auch in der Delegation aus Kärnten dabei war, beim empfang in der Genueser Handelskammer.

 

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Kärntner Sicherheitspreis 2014 zum 7. Mal vergeben

 

12242 001Am Freitag, dem 28.11.2014, fand im Casineum in Velden/See schon zum 7. Mal die Verleihung des Kärntner Sicherheitsverdienstpreises (Carinthia Security-Award), der von den Kärntner Raiffeisenbanken und Gesellschaft der Gendarmerie Polizeifreunde gemeinsam vor 8 Jahren gestiftet wurde, statt. In der Kategorie Einsatzorganisationen wurde diesmal das Kollektiv der Kärntner Alpinpolizei mit der besonderen Auszeichnung bedacht. In der Wertung Einzelleistungen im Sicherheitsbereich erhielten der Polizist der API Klagenfurt Wilhelm Stefan, der Mitarbeiter des ÖWD-Kärnten Erich Mietler und der Angestellte Daniel Waldner aus dem Gailtal die begehrte Trophäe mit der schützenden Hand und dem wachsamen Auge.

 

Als musikalische Umrahmung der Preisübergabe, die von Präsidenten der Gendarmerie- und Polizeifreunde Kärnten, Ing. Peter Bodner gemeinsam mit dem LPD-Stellvertreter GenMjr Wolfgang Rauchegger und Mag. Manuela Glaser von Raiffeisen Kärnten durchgeführt wurde, folgte dem Festakt schon traditionell ein Benefizkonzert. Als wohltätige Protagonisten stellten sich erfreulicherweise der Gemischte Chor aus Ludmannsdorf (Bilcovs), die „Stimmen der Polizei Klagenfurt“ und der blinde Panflötist Wolfgang Niegelhell aus der Steiermark in den Dienst der guten Sache.

 

Besonders erfreulich war dann das Gesamtergebnis des diesjährigen Charity-Projektes, das dem Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel zur Gänze zufließen wird: Insgesamt konnte - inklusive aller eingelangten Zusatzspenden der großen Mitgliedergemeinde der Gesellschaft und ganz besonderer Gönner - der stolze Betrag von 10.200.-€ (zehntausendzweihundert) dem angeführten Benefizzweck zugeführt werden.

 

Moderiert wurde der Abend am Beginn von Gendarmeriefreunde-Generalsekretär Obstlt Reinhold Hribernig, der dann das Mikrofon für das Konzert an die ehemalige Radiolegende des Studios Kärnten, Prof. Hans Mosser, übergeben durfte. Unter den Ehrengästen gesichtet: Wüstenrot Direktor Wolfgang Stornig, Alpinchef Oberst Walter Mack, SOKO-Hypo-Leiter Oberst Bernhard Gaber, ÖWD-Direktorin Mag. Manuela Riedl, Flugpolizeireferent Mag. Peter Weichselbaum vom BMI in Wien, Altbürgermeister HR iR Mag. Leopold Guggenberger, Brigadier iR Ignaz Assinger und Egon Ebner, Wasserrettungs-Chef Heinz Kernjak, ORF-Landesdirektor a.D. Willi Haslitzer.

 

Foto: Die Preisträger des Kärtntner Sicherheitspreises bei der Verleihung im Casineum in Velden

 

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Alle Fotos: F. Blaschun

 

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Besuch beim größten Kriegerdenkmal Italiens

 

 

Die Gesellschaft der Gendarmerie- und Polizeifreunde Kärnten veranstaltete im heurigen Gedenkjahr zur 100. Wiederkehr des Ausbruches des 1. Weltkrieges am Samstag 25. Oktober 2014 im Rahmen einer Tagesfahrt einen Besuch des größten Kriegerdenkmales Italiens in Redipuglia in der Provinz Görz.

Diese monumentale Gedenkstätte wurde nach den Plänen des Architekten Giovanni Greppi und des Bildhauers Giannino Castiglioni erbaut und im Jahre 1938 fertiggestellt und eingeweiht. Das trapezförmige, 22 riesige Treppen umfassende Denkmal birgt die Gebeine von ca. 100.000 Gefallenen der in den so furchtbaren Isonzoschlachten getöteten italienischen Soldaten. Nach dem Besuch dieses gewaltigen und beeindruckenden Friedensmonumentes ging die Fahrt weiter nach Triest, wo in einer sehr vom Wind beeinträchtigten Stadtführung eingehende Details dieser ehemaligen k.u.k.Hafen-metropole in Erfahrung gebracht werden konnten.   In Triest ließ es sich der Kommandant der Stadtpolizei Roberto Gazzea nicht nehmen, trotz eines laufenden Einsatzes, die Kärntner Freunde auf der Piazza Unità persönlich zu begrüßen.

Schließlich konnten sich die Kärntner Gäste bei einem ausgiebigen Mittagsmenue in einem Restaurant am Hafen kulinarisch erholen. Danach brach man in Richtung Heimat auf und kehrte in Mossa beim bekannten Weingut der Familie Allessandro Zorzenzon ein, um dort noch hervorragende Weine einzukaufen und natürlich auch zu verkosten. Mit einer regionstypischen Winzerjause endete dann diese Exkursion in die vom Weltkrieg so schwer betroffene Region unseres Nachbarlandes.

 

Bild: Die Kärntner Tiestbesucher auf der Piazza unità  Fotos: Fredy B

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Triest 141025 03w

 

 

 

Brauchtumsmesse 2014 - Präsentation der Traditionsgendarmerie Kärnten

 
Heuer erhielt schon zum 3. Mal die von der Gesellschaft der Gendarmerie- und Polizeifreunde Kärnten im Jahre 2010 ins Leben gerufene k.u.k.Traditionsgendarmerie eine Einladung, sich auf der Brauchtumsmesse 2014 vom 14.-16.11.2014 zu präsentieren.

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In enger Kooperation mit der Partnerorganisation Kärntner Landsmannschaft und der Muttergesellschaft der Gendarmerie und Polizeifreunde wurde versucht, diese aus der kaiserlichen Armee hervorgegangene Truppe, aus der ja später nach dem 1. Weltkrieg die zivile Gendarmerie Österreichs entstanden ist, einem breiten und interessierten Massenpublikum vorzustellen.

 

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LH Dr. Peter Kaiser beim Besuch der k.u.k. Traditionsgendarmerie

 

Das rege Interesse der Besucher an der Traditionsgruppe und der Gesellschaft war augenscheinlich und rechtfertigte in jeder Hinsicht den intensiven personellen Einsatz der Funktionäre.

 

Foto  ganz oben rechts: Der neue Kulturlandesrat DI Benger bei seinem Besuch

Foto oben links: Auch Messedirektor E.Hallegger schaute bei der Kärntner Traditionsgendarmerie  vorbei 

 

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Oldtimer-Classic 2014: Lobenswerter Einsatz der Salzburger Traditionsgendarmen

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Wie schon in den letzten Jahren, präsentierten sich unsere so ungemein einsatzfreudigen Salzburger Mitglieder der Gendarmerie- und Polizeifreunde Kärnten um Obstlt i.Tr. Peter Schober bei der Oldtimer-Classic 2014 in der Mozartstadt. 3 Tage lang zeigte ein gutes Dutzend Grauröcke in „Gendarmeriegrau“, dass die Gendarmerie zwar 2005 aufgelöst wurde, sie aber in vielen Herzen von traditionsbewussten Bürgern noch immer „weiterlebt“.

 

Auf dem Messegelände konnte so im Verbund mit den ausgestellten Retro-Fahrzeugen des Roten Kreuzes und der Feuerwehr exekutiver Nostalgie-Flair in die Ausstellungshalle 6 gebracht werden. Neben dem bekannten weißen Gendarmerie-Golf-PWF waren noch ein weißer Gendarmerie-Puch 500 und der schon legendäre k.u.k- Fahrradpatrouillengendarm Werner Schmidhammer aus Bad Ischl zu bestaunen. Am Stand der Gendarmerie- und Polizeifreunde herrschte ein reges Besucherinteresse. Von der Muttergesellschaft in Kärnten waren diesmal Generalsekretär Obstlt Reinhold Hribernig und die beiden Traditionsgendarmen Gert Seiser und Dietmar Nidetzky angereist, um die Salzburger Kollegen und Kolleginnen sozusagen im guten „Altgendarmeriejargon“ zu „bereisen“ bzw. zu „visitieren“. Obstlt Hribernig bedankte sich im Namen des Präsidiums für diese tolle persönliche Initiative und sprach die Hoffnung aus, dass diese so fruchtbringende Kooperation bei der Traditionspflege über den Tauernkamm hinweg für die ehemalige Bundesgendarmerie auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden könne.

 

Bild: Die Salzburger Traditionsgendarmen mit den Kollegen aus Kärnten und Oberösterreich

 

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