Die Landespolizeidirektion Salzburg nahm gemeinsam mit dem Salzburger Exekutivgeschichtlichen Museumsverein zum Dritten Mal an der langen Nacht der Museen am 4. Oktober teil. Die neu konzipierte Sonderausstellung steht unter dem Titel „Tatort Kaiserreich“ und bietet einen Einblick in die Salzburger Kriminalitätslage in der k.u.k. Monarchie.Thematisiert wird die Tragödie von Mayerling, der Grabraub Mary Vetsera 1992, und der sogenannte Lebzeltermord in Werfen, mit der letzten öffentlichen Hinrichtung in Salzburg im Jahre 1865, thematisiert.Oberst i.R. Helmut Reinmüller referierte in der vollbesetzten Polizeikantine vor über 100 Interessierten über den Grabraub, den er als junger Kriminalbeamter aufklären konnte und eine kriminalpolizeiliche Aufbereitung der Tragödie von Mayerling, mit Fakten und Hintergründen.Für Kinder gab es ein spezielles Rahmenprogramm. Insgesamt konnten mehr als 1.300 Besucher gezählt werden. Neben einer Schnitzeljagd, wurde am Vorplatz der LPD Salzburg eine Vorführung der Diensthunde und der Einsatztrainer präsentiert.Die historische Gendarmerie Salzburg stellte einen umfangreichen Fuhrpark der ehemaligen Gendarmerie und Sicherheitswache aus.Drei Mitglieder des Wiener Vereines für lebendige Geschichtsdarstellung, die Austrian Reenactment Society, bereicherten die Veranstaltung mit ihren historischen Uniformen der k.k. Sicherheitswache und Militärwache.
Bild oben: Das tolle Team unserer Salzburger Freunde mit den Wiener Retro-Polizisten vor dem Beginn der Langen Nacht in der Mozartstadt
Foto zvg