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Ein Manifest für Frieden und Versöhnung

Ein Manifest für Frieden und Versöhnung

 

Die traditionelle Plöckengedenkfeier fand am Sonntag, dem 30. August 2026, an der Plöckenkapelle in Kötschach-Mauthen statt. Die bereits seit vielen Jahren bestehende Gedenkveranstaltung erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges am Plöckenpass und hat sich zugleich zu einem bedeutenden Friedensmanifest der Regionen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien entwickelt.Im Mittelpunkt der Gedenkmesse und der Ansprachen der Ehrengäste aus Italien, Slowenien, Ungarn und Österreich stand auch heuer die eindringliche Botschaft „Nie wieder Krieg – für Frieden und Verständigung“. Die gemeinsame Erinnerung an die Vergangenheit soll dabei den Blick auf eine friedliche Zukunft und ein geeintes Europa richten.Organisiert wurde die Feierstunde vom Jägerbataillon 25, dem Österreichischen Kameradschaftsbund, den Dolomitenfreunden und der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen. Die grenzüberschreitende Zusammenkunft wurde damit erneut zu einem sichtbaren Zeichen für Frieden, Freundschaft, Kameradschaft und gegenseitige Verständigung im Herzen Europas.
Für Italien richtete Generale di Brigata Francesco Suma Worte an die zahlreichen Anwesenden. Für das Jägerbataillon 25 sprach Oberst Alexander Raszer. Die Heilige Messe wurde von Militärpfarrer Mag. Anselm Kassin zelebriert und von der Trachtenkapelle Mauthen feierlich musikalisch umrahmt.
Zahlreiche Traditions- und Trachtengruppen aus dem Gailtal sowie aus den benachbarten Regionen Tirol, Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien nahmen auch heuer an der Gedenkfeier teil. Ein fixer Bestandteil der Veranstaltung ist mittlerweile auch die Kärntner Traditionsgendarmerie, die mit einer sieben Mann starken Abordnung vertreten war.Besonderer Ehrengast der diesjährigen Gedenkfeier war der weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Historiker und Präsident des Österreichischen Schwarzen Kreuzes, Dr. Stefan Karner.Die Plöckengedenkfeier machte damit einmal mehr deutlich, dass gemeinsames Erinnern nicht nur der Würdigung der Opfer vergangener Kriege dient, sondern auch eine wichtige Verpflichtung für die Gegenwart darstellt, um aus der Geschichte zu lernen und gemeinsam für Frieden, Freiheit und ein respektvolles Miteinander einzutreten.

Im Bild oben:Die Gruppe der Kärntner Traditionsgendarmen mit den beiden Polizistininnen  Melanie Jank und Katrin Hohenwarter von der PI Kötschach-Mauthen vor der Plöckenkapelle 

 

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